Gedanken zu: Entrümpelung

Aufräumshows im Internet und Netflix animieren Menschen in ihrer Wohnung aus zu sortieren was nicht mehr gebraucht wird. Eigentlich eine gute Sache: Loslassen um neuem Platz zu machen. Aber wohin mit der losgelassenen Ware? Eine Lösung alte Kleider zu den Caritas Läden oder in Brockenstuben zu bringen. Diese melden, dass sie überschwemmt werden von den vielen Waren aus den Räumungen. Wäre es nicht sinnvoller sich bei jedem Kauf zu überlegen brauche ich das?Zuerst einmal eine Nacht darüber schlafen hat man früher gesagt. Vielleicht sind die Dinge dann gar nicht mehr so nötig und müssten nicht ausgemistet werden.

Gedanken zu: Erdbeeren im Winter

Jedes Jahr tauchen bei eisigen Temperaturen mitten im Winter Erdbeeren in den Regalen der Grossverteiler auf.  Wenn die Konsumenten und Konsumentinnen diese nicht kaufen, würden  die Grossverteiler sie nicht anbieten. Schade ist, dass das saisonale Einkaufen damit verhindert wird. Möchte wenn es warm wird die Erdbeeren geniessen. Das passt für mich eher als jetzt eine Erdbeertorte zu backen oder einen Coupe mit Erdbeeren zu zubereiten. Freue mich auf die Beerensaison

Gedanken zu: Schulden

Schuldenberatungsstellen informieren, dass die Krankenkassenprämien oftmals nicht bezahlt werden. Das Problem sei nicht zu wenig Geld. Nein es ist die falsche Einteilung die zu den Schulden führen. Die Menschen verzichten nicht auf Ferien, Autos oder Auswärtsessen. Da hätten die Verschuldeten die Möglichkeit ihr Budget ins Lot zu bringen. Dass dies schwierig ist, wissen alle. An jeder Ecke wird Frau und Mann mittels Plakatwänden darauf aufmerksam gemacht, dass die Zeit da ist ein neues Auto zu kaufen oder Ferien zu buchen. Auch wer kein Geld zur Seite gelegt hat, kann einen Kredit aufnehmen. Formular ausfüllen und schon ist das Geld da. Herrlich diese Schnelligkeit. Wer nicht nachgedacht hat, findet sich bald mit Zinsen konfrontiert, die er vergessen hat einzuberechnen. Die Ferien sind vorbei der Kredit ist immer noch da. Eine richtige Budgetaufstellung hätte dieses Abrutschen mit nicht real vorhandenem Geld, ja in Traumwelten, verhindern können.

Gedanken zu: Cafes

Ein Traditionscafe schliesst in Baden seine Tore. Einen Tag später schliesst in Romanshorn ein weiteres Traditionscafe. Was ist da los? Ist es weil die Kunden und Kundinnen andere Bedürfnisse entwickelt haben? Weil an den gleichen Standorten andere Lokale entstanden sind? Zeitgemässere? Was heisst jetzt zeitgemäss? Kundinnen und Kunden verzichten heute bewusst auf den Konsum von Zucker. Ziehen Früchte den vielschichtigen Torten vor. Oder liegt das Problem bei den Unternehmen bei der Kalkulation? Haben sie sich verkalkuliert? Falsch eingekauft, falsch produziert? Sehr schwierig heute ein Geschäft zu führen. Die Entwicklung führt auch ohne uns weiter. Wohin sie führen wird, ist eine offene Frage.

Gedanken zu: Kindsmisshandlungen

Jedes Jahr gibt das Kinderspital Informationen über Kindsmisshandlungen bekannt. Ich verzichte auf das Schreiben der Anzahl Fälle. Jeder Fall ist einer zu viel das ist klar. Erfreulich ist, dass es Menschen gibt die froh sind wenn ihre Überforderung bekannt geworden ist. Sie sind dankbar wenn sie in der Erziehung ihrer Kinder mit Methoden ohne Gewalt bekannt gemacht werden. Für die Kinder, die von sexueller Ausbeutung betroffen sind, ist es schwieriger. Da ist vielfach ein grosses Schweigen, Verleugnen vorhanden.

Gedanken zu: Medikamentensucht

Medikamentensucht sei ein Thema vor allem auch im Alter. Menschen die alleine sind, sich einsam fühlen, schlucken mehr Medikamente als ihnen gut tut. Diese haben immer geholfen bei Schmerzen, bei nicht schlafen können. Die Nebenwirkungen werden nicht gespürt. Erst mit der Zeit stellen sich unerklärliche Magenschmerzen, Hautausschläge, Herzrasen ein. Bei den ärztlichen Kontrollen werden erhöhte Werte bei den inneren Organen, Bluthochdruck festgestellt. Es werden sogar Erkrankungen, die bis jetzt nicht vorhanden waren, festgestellt. Sicher die Medikamente wurden ohne Druck von aussen eingenommen. Also selber schuld. Was ist zu tun??

Gedanken zu: Klima-Wandel-Demonstration

Schülerinnen und Schüler streiken für den Klimawandel. Zuerst während der Schulzeit, deshalb werden sie als faul und als Schulschwänzer  belächelt. Diesen Samstag finden in allen grossen Städten Demonstrationen statt. Nun sind es nicht mehr nur die Schülerinnen und Schüler die demonstrieren. Nein auch die Eltern, Grosseltern, Pensionäre und Pensionärinnen sind dabei. So schön. Trotzdem werden die Jugendlichen als Easyjet-Generation belächelt. Etwas mehr Ernst und Respekt wären angebracht. Die Natur kann nicht mehr lange warten. Worauf warten wir??